Claudia Moser

Schweiz

Mein Name ist Claudia Moser und ich wohne in der Schweiz. Es ist schon fast 16 Jahre her, als ich das erste Mal eine Dogdance-Choreographie gesehen habe, aber das war alles, was nötig war, um mich in diesen Sport zu verlieben. 

 

Ich begann sofort, meiner Nachbarshündin Lara die ersten Tricks beizubringen und schon ein halbes Jahr später haben wir an unserem ersten Turnier teilgenommen. Zu dieser Zeit gab es noch kaum andere Dogdancer in der Schweiz und viele Dinge musste ich damals selber lernen und ausprobieren. 

Lara war kein einfacher Hund. Denn obwohl sie gerne arbeitete, fürchtete sie sich vor Publikum und lauten Geräuschen und war dadurch rasch gestresst. Aber mit der Zeit wurde sie immer entspannter und ein toller Tanzhund. Ich hatte das Glück, dass ich über 16 Jahre mit ihr hatte und sie liebte das Tanzen bis ins hohe Alter. 

 

2003 bekam ich dann meinen ersten eigenen Hund, eine Border Collie Hündin namens Tilly. Wir begannen schon im Welpenalter mit Dogdance-Training und gemeinsam mit ihr durfte ich viele Choreographien, Vorführungen und Turniere erleben. 

2004 zog ich für 1.5 Jahre nach England, wo ich die Chance hatte, gemeinsam mit und für Attila Szkukalek zu arbeiten und von einem der besten Dogdancer lernen zu dürfen. Ausserdem hatte ich so die Möglichkeit, auch in England an Turnieren zu starten. 

 

Mit Tilly bin ich mehrere Male an der Crufts gestartet und auch in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien und England waren wir an vielen Turnieren anzutreffen. 

Die OEC in Prag war dann unser letztes grosses Internationales Turnier, da sie schon über 10 Jahre war, habe wir danach in die Senioren-Klasse Freestyle und HTM gewechselt, wo wir noch zwei schöne Jahre geniessen konnten, bevor sie dann leider im Alter von 12 Jahren gestorben ist. 

 

Zur Zeit habe ich wieder drei Hunde. Kerry meine Tibet-Terrier Hündin war kein einfacher Hund aber wurde ein toller kleiner Tänzer aber da sie ebenfalls schon 11 Jahre alt ist, starten wir nicht mehr gemeinsam auf Turnieren. Aber sie hat immer noch Spass am Training und wir tricksen einfach jetzt daheim miteinander. 

Mit Ria, meiner kleinen, wilden Border-Hündin starte ich zur Zeit in der Klasse Freestyle 2 und wir haben gerade kürzlich auch mit HTM begonnen. Nach einem schwierigen Start aufgrund ihres Erregungslevels und Reaktivität hat sie sich nun zu einem tollen Tanzpartner entwickelt und ich freue mich auf viele weitere Jahre gemeinsames Tanzen. 

Gerade kürzlich habe ich zudem meinen Neuzugang Vaju in einem Tierheim entdeckt. Sie ist 1.5 Jahre jung und ein Working Beardie-Mädchen. Es macht Spass mit ihr zu trainieren und ich bin gespannt, wie sie sich in Zukunft entwickeln wird. 

 

Dogdance ist ein grosser Teil meines Lebens. Was als Training mit meinen eigenen Hunden begann, ist mittlerweile immer mehr geworden. Ich gebe seit fast 13 Jahren Dogdance Seminare und habe vor 5 Jahren das Clicker-Zentrum in der Schweiz gegründet, wo ich Kurse, Seminare und Einzeltraining zum Thema Dogdance Freestyle und HTM, Obedience und Clickertraining gebe und auch andere Trainer einlade, um von ihnen zu lernen. 

Ich organisiere ausserdem das Internationale Dogdance Turnier in Winterthur, welches wir dieses Jahr schon zum 13. Mal durchgeführt haben und welches ausserdem das Qualifikations-Turnier für die OEC war. 

Ich bin seit 2004 Dogdance Freestyle und HTM-Richter, was es mir ermöglicht hat, viele tolle und wundervolle Tänze in der Schweiz und im Ausland sehen zu dürfen. 

 

Ich fühle mich geehrt, dass ich an der diesjährigen OEC als Richter dabei sein darf und ich freue mich auf einen tollen Wettkampf mit vielen fantastischen und motiverten Teams und ich wünsche allen Teilnehmern ein wundervolles Erlebnis und jede Menge Spass mit ihrem vierbeinigen Tanzpartner! Bis bald in Krieglach ;-)

Mag. Beate Leodolter-Schrenk

Österreich

Seit fast 40 Jahren lebe ich nun schon in der schönen Steiermark. Seit 2007 mit meinem Mann gemeinsam, meinen 2 Kindern und meinen beiden Australian Shepherds in Kapfenberg.

Von Kindheit an haben mich Hunde fasziniert und ich wollte immer einen eigenen haben.

Im Jahr 2005 erfüllte sich mein lang gehegter Wunschtraum und ich wurde stolze Besitzerin einer Australian Shepherd Dame namens Tinker Bell. Dieser Hund hat mich viel gelehrt und mich mancher Illusionen beraubt, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Der gemeinsame Weg war nicht immer einfach, bis ich gelernt habe, sie so zu akzeptieren wie sie ist.

2005 kaufte ich mir ein Buch über Dogdance, das erste Seminar folgte 2006, dem über die vielen Jahre noch etliche folgen sollten.

Mein zweiter Hund, Tinka´s Halbbruder Finn, den wir 3 Jahre danach zu uns holten, war von Anfang an wie meine zweite Hälfte. Wir haben eine ganz besondere Verbindung zu einander.

Eine lange Zeit waren unsere Hunde unser Lebensmittelpunkt und wir waren aktiv im Dogdance, Breitensport, Mantrailing und Unterordnung.

Ich durfte glücklicherweise einige Jahre in Langenwang als Trainerin im Welpenbereich, Dogdance und Begleithunde sowie im Einzeltraining tätig sein, wobei mir Weiterbildung immer sehr wichtig war.

So kam es dazu, dass ich im Jahr 2011 Österreichs erste internationale Dogdance Richterin wurde, was für mich persönlich ein Meilenstein war. Die nächsten Höhepunkte meines Lebens waren die Geburten meiner beiden Kinder 2013 und 2015. Seither bleibt mir nur mehr Zeit für eine Hundesportart und das ist Dogdance.

Der Moment wenn Hund und Mensch während des Tanzes eins werden hat für mich etwas Magisches.

Es ist für mich eine große Ehre als Richterin bei der OEC eingeladen zu werden und sicherlich der Höhepunkt meiner DDI Richtertätigkeit.

Ein riesiges DANKE geht an Monika Fritz, ohne die sicherlich kein solcher Wettbewerb in Krieglach ausgetragen werden würde. Dem Team der Pfötchenwelt wünsche ich gutes Gelingen bei der Organisation und viel Kraft.

 

Den startenden Teams wünsche ich eine gute Anreise, viel Freude während des Auftrittes (genießt eure magischen Momente) und viele schöne Erinnerungen an die OEC 2016. Um es mit Grillparzer´s Worten zu sagen: Monde und Jahre vergehen und sind immer vergangen, aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch.

Richard Curtis

Großbritannien

Ich begann vor über 30 Jahren damit Hunde zu trainieren als meine Eltern einknickten und mir erlaubten einen Hund zu haben. Ich glaube nicht, dass sie gewusst haben was sie damit anfangen, aber seit dem wird mein Leben von Hunden dominiert, bei der Arbeit und in meiner Freizeit. Mein erster Hund war ein West Highland White Terrier, was nicht gerade eine einfache Rasse zu trainieren ist aber ich ging gewissenhaft jede Woche zum Training mit Nicky. Nach der Zeit bekamen wir einen zweiten Westi, ab diesen Moment wollte ich wirklich eine Rasse die leichter zu trainieren ist. Rückblickend ist die Tatsache, dass ich Schwierigkeiten hatte beide Terrier zu trainieren ein Vorteil der mir durch meine Trainerkariere geholfen hat, wenn ich mit schwierigen Hunden konfrontiert war. Ich verstehe wie schwierig es ist manche Hunde zu trainieren weil ich es mit vielen verschiedenen Rassen probiert habe.

Als ich schließlich meinen ersten Border Collie bekam begann ich mit Obedience und startet auch auf Turnieren. Sie war nicht einfach zu trainieren weil sie einerseits im Ring arbeiten konnte und gewinnen oder aber so tun als hätte ich sie nie trainiert. Mein nächster Border Collie war Sybil mit dem ich auch das erste Mal in Heelwork to Music startete. Sie war so begeistert, dass ein Slalom schon mal mit einem Biss in meinen Fuß enden konnte! Bei meinen Starts gab es nur eine Klasse und keine Unterscheidung zwischen HTM und Freestyle aber meine Choreographien waren eher Freestyle. Zu dieser Zeit hatte ich einen geretteten Collie namens Jazz, er war ein Ball Junkie und arbeitete genauso enthusiastisch wie Sybil. Ich begann mit ihr Freestyle zu trainieren als sie 4 Jahre alt war und sie machte das wirklich gut, sie war leichter zu arbeiten weil sie ihr bestes gab und alles immer richtig machen wollte. Seit damals hatte ich viele verschiedene Rassen, welche alle aber ein gutes Level in HTM oder Freestyle erreichten. Mittlerweile habe ich vier Mal das englische top Turnier Cruft in Freestyle gewonnen, zweimal mit Pogo, einen Border Collie, einmal mit Disco einen Portugiesischen Wasserhund und einmal mit Wizzy einen Puddelmix. Auch die internationalen Crufts Freestyle habe ich gewonnen.

Weil ich von Anfang an im Sport dabei war und Hundetrainer bin wurde ich bald gefragt ob ich nicht HTM bzw. Freestyle unterrichten möchte. Dies endete dann in einem Buch und zahlreichen Training DVDs. Heute habe ich viele Leute die ich trainieren und ich mag es mir eine Auszeit von den Turnieren zu nehmen um sie zu trainieren und sie das Gefühl des Gewinnens spüren zu lassen welches ich glücklicherweise einige Male erleben durfte.

Neben dem Dasein als Trainer bin ich in der Arbeitsgruppe des Kennel Club für diesen Sport aktiv und bilde auch Richter aus. Ich habe in Großbritannien und zahlreichen anderen Ländern schon sehr viel gerichtet und fühle mich nun geehrt die OEC 2016 richten zu dürfen. Ich weiß, dass es ein großartiges Event sein wird und wünsche allen Teilnehmern viel Glück für ihre Choreographie.

Katrin Stiller

Deutschland

Ich bin am 29.9.1969 in Berlin geboren und auch dort aufgewachsen. Nach dem Mauerfall bin ich aufs Land gezogen. Zu dieser Zeit konnte ich auch erstmals mein eigenes Pferd und meinen eigenen Hund haben und begann damit Pferde und Hunde zu trainieren.

Zurzeit lebe ich südlich von Berlin mit meinen 3 Hunden Dobby (ein Border Collie Terrier Mischling, geboren im Mai 2004), Glenty  (eine Border Collie Hündin, geboren im May 2008) und Toffee ( auch eine Border Collie Hündin, geboren im Mai 2011). Die drei gestalten mein Leben lustig und ereignisreich.

Mit meinem ersten Border Collie Roxy (geboren 1998) begann ich mit Trick Training und weil ich immer auf der Suche nach neuen Ideen bin landete ich bei Freestyle und Heelwork to Music.

Seit 2004 biete ich Workshops für Dogdance und zahlreiche andere Hundesportarten an.

2005 durfte ich dann mein Erstes Dogdance Turnier richten. Seit dem bin ich begeistert von diesem kreativen und Hundefreundlichen Sport.

Bevor ich 2010 meine eigene Hundeschule aufmachte war ich bei verschiedenen Hundeschulen angestellt. Ich mag Menschen und ich mag Hunde, somit ist es der perfekte Job für mich.

 

Dass ich gefragt wurde dieses Jahr die OEC zu richten ist mir eine große Ehre.

Ich freue mich darauf all die Besitzer und ihre Hunde sowie das Team des Events kennenzulernen. Ich drücke Euch allen die Daumen, also habt Spaß.

Fruzsi Wilheim

Ungarn

Ich entdeckte Dogdance 2005 als ich noch nicht einmal einen Hund hatte, aber es begeisterte mich sofort und ich entschied, dass ich das auch machen möchte.

2007 als ich Pami, einen 1,5 Jahre alten geretteten Mischling, bekam konnte ich damit anfangen. Sie war ein schwieriger Hund um damit anzufangen, sie hatte Verhaltensprobleme und Ängste die wir erst überwinden mussten. Aber nach einiger Zeit wurde Pami so entspannt, dass ich sie überall mitnehmen konnte, sogar zu unserem ersten Dogdance Turnier 2008. Ich war begeistert. Wir nahmen in vielen Ländern an Turnieren teil, auch an der OEC 2012 in Prag.

Einige Zeit machten wir auch Agility und hatten sogar die Chance an den IMCA Weltmeisterschaften 2011 teilzunehmen.

Trotzdem ist Dogdance der Sport von dem ich am meisten begeistert bin. Da ich auch an der theoretischen Seite des Sportes sehr interessiert bin holte ich mir dazu so viele Informationen wie möglich und begann dann 2010 in Ungarn zu richten.

2012 wurde ich dann ein internationaler Richter und habe seit dem zahlreiche Turniere in vielen verschiedenen europäischen Ländern gerichtet. In Ungarn organisiere ich regelmäßig ein Turnier um diesen wundervollen Sport in unserem kleinen Land zu bewerben.

Ich glaube die OEC zu richten ist eine große Verantwortung und ich fühle mich geehrt teil des Richterteams für 2016 zu sein. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück und freue mich euch alle in Krieglach zu sehen.

Daniela Siskova

Tschechien

… als Richterin :) Ich bin seit 2011 Richterin nach den Regeln des „Dogdance International e.V.“ und nach den Regeln des Dogdancing Clubs Tschechien. Ich hatte die Möglichkeit den „Netherlands National Championship 2015“,“Czech Republic National Championship 2014“, die "Hungarian Open 2014" und diverse kleinere Turniere in Europa in den letzten Jahren als Richter zu begleiten.

 Für mich als Richterin ist es eine große Ehre auf der anderen Seite des Rings zu stehen und viele unterschiedliche Tänze, die unterschiedliche Interaktion zwischen Hund und Hundeführer zu erleben und eine Vielzahl perfekter und origineller Ideen zu sehen, die ich stets nach bestem Wissen und Gewissen bewerte.

 Aus meiner Sicht ist das Bewerten der Tänze nicht in erster Linie der Spaß am Wettbewerb aus der ersten Reihe am Richtertisch – es ist vielmehr die unglaublich große Verantwortung während des gesamten Wettbewerbs, jeden einzelne Tanz für sich fair und nachvollziehbar zu bewerten.

 … als Teilnehmerin :) Neben der Tätigkeit als Richterin und der Bewunderung der Routinen der unterschiedlichen Teams, bin ich auch Wettbewerbsteilnehmerin mit meiner Border Collie Hündin Rori (Aurora Piranha Rainy Love). Zusammen haben wir bereits eine Vielzahl fantastischer Ergebnissen erreichet, von denen ich am meisten den 5. Platz bei den „European Championship 2013“ der Kategorie Freestyle hervorheben möchte aber auch jeder einzelne Tanz, den wir zusammen in den meisten Fällen so ausgeführt haben, wie wir es geplant und trainiert hatten.

 So wie ich Monika Fritz und ihr Team kenne, bin ich 100%-ig überzeugt, dass dieses Event ein voller Erfolg sein wird und ich freue mich unglaublich ein Teil dessen zu sein. Ich freue mich euch alle bald in Österreich (wieder)sehen zu können zur OEC 2016.

Dagmar Angerer

Österreich

Für mich ist eine sehr große Ehre zum Richterteam der EOC 2016 in der wunderschönen Steiermark zu gehören und ich freue mich schon riesig auf dieses wunderschöne Event, welches zum ersten Mal in Österreich stattfindet. Vor nun ziemlich genau 14 Jahren habe ich die Liebe zu dieser wunderschönen Sportart entdeckt und genauso lange freue ich mich immer wieder über die Vielfalt und Kreativität die in jedem einzelnen Team steckt, wenn sie ihre Choreographien präsentieren.

Sei es nun hinter dem Richtertisch, oder wenn ich selbst im Ring mit meinen Mitbewerbern stehe, für mich steht Spaß und Freude im Vordergrund!

In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg und genießt dieses wunderschöne Event J

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